Sonntag, 2. Mai 2010

NPD ! Jetzt auch in Schmalkalden?

NPD ! Jetzt auch in Schmalkalden?

Die braune Masse agiert heutzutage in fast allen Teilen Deutschlands. Die Großstädte sind davon am meisten betroffen. Überall findet rassistische Parolen, Demos und Straßenschlachten gegen Andersdenkende und Ausländer stehen auf der Tagesordnung. Wird das jetzt in Schmalkalden auch so?

Letzte Woche Freitagnacht am 23.04.2010 wurde bei der Geschäftsstelle der Partei der DIE LINKE in Schmalkalden, Hoffnung 11, eine Fensterscheibe eingeworfen. Die Täter sind leider unerkannt davon gekommen, doch die Polizei ermittelt noch in dieser Sache. Es könnte jeder in Schmalkalden sein, der etwas gegen diese Partei hat. Doch wer hasst die Partei mehr als die NPD und deren Anhänger. Seit kurzen gibt es auch in Schmalkalden, so haben Forschungen im Internet bestätigt, eine Ortsgruppe der NPD. Diese arbeitet gleichzeitig mit den Städten Suhl und Meiningen zusammen. So haben sie die wichtigsten Orte im Rhön-Rennsteig-Gebiet unter ihren Einfluss gebracht agieren nun auch ganz unbehelligt in Schmalkalden, planen wahrscheinlich schon Aufmärsche und sonstige verwerfliche Aktionen.

Die Ortsgruppe Solid Schmalkalden will deshalb jetzt offen auftreten und gegen diese Gruppe protestieren. Solid Schmalkalden und dessen Mitglieder werden eine Kampagne gegen diese Gruppe starten und vielleicht kann Solid Schmalkalden auch andere Ortsgruppen und andere Parteien wie z.B. Junge Union SM und Jusos SM für diese Kampagne begeistern; denn nur durch geeinte Gegenwehr kann die Demokratische Mehrheit sich gegen die Nationalsozialisten in Schmalkalden durchsetzen.

Aber nicht nur Ortsgruppen können helfen. Wir brauchen alle und jede einzelne Stimme und Hilfe, die Ihr uns zur Verfügung stellen könnt. Helft uns bei den Kampagnen, warnt und informiert alle in Schmalkalden und Umgebung, dass wir jetzt auch von der BRAUNEN Masse verseucht sind. Flyer, Aufkleber und andere Aktionen ähnlich wie bei "Rock gegen Rechts" wird es natürlich auch bald geben. Genaueres erfahrt ihr auch in späteren Artikeln.

Wir möchten uns auch noch einmal an alle wenden, egal ob Linke, SPD, CDU, Grüne oder FDP, Mitglieder oder Anhänger: in dieser Situation müssen wir eine feste Front bilden, die sich gegen die rechte Szene wehrt. Es geht hier nicht mehr um unsere Vorstellungen von einem gerechten Sozial- oder Bildungssystem. Nein! Es ist eine Bedrohung gegen die alle demokratischen Parteien ihr Veto einlegen müssen. Reicht euch in diesem Falle hier die Hände und vergesst eure Feindschaften zwischeneinander. Wenn Ihr dies nicht tut, zerstückeln wir die doch so nötig gebrauchte Mehrheit gegen die NPD. Denn auch Hitler ist durch die Uneinigkeit der anderen Parteien an die Macht gekommen. Verhindert, dass so etwas noch einmal passiert.

Von Solid Schmalkalden aus würde ein Treffen mit den anderen Ortsgruppen in Schmalkalden nichts im Wege stehen und sie würden sich freuen wenn man einen Termin für ein klärendes Gespräch finden würde.

Donnerstag, 25. Februar 2010

Kann man Gewalt mit Gewalt bekämpfen?

Antifaschismus ist eine gute Sache und findet Jährlich neue Anhänger. Die Demos werden immer größer und die Menge immer Lauter. Doch es vergeht keine Demo, bei der es keine Schlägereien mit Neos gibt oder wo es mal keine Zusammenstöße mit der Polizei gibt. Muss das sein ?

Es ist einfach eine Katastrophe. In der heutigen Zeit versuchen die Rechtsradikalen wo sie nur können Anhänger zu finden und die Braune Masse wird immer größer in Deutschland. Doch es gibt auch Gegenpole. Einmal die verschieden Parteien wie SPD und DIE LINKE und dann gibt es noch die Antifa.
Diese zusammen Organisieren Gegendemos die immer mehr besucht und vom Volk Unterstützt werden. Eine gute Sache, eine wichtige Sache.
Doch schon von Anfang an verlief keine Gegendemo friedlich. Vor allem die Demos der Antifa. Es gab immer wieder Massenschlägereien, Steinewerfen, Flaschenwerfen und heftige Zusammenstöße mit der Polizei und das nicht nur auf Demos der Antifa.
Wir, Die Linke, und die Antifa setzen uns gegen die Neos und deren Hang nach Gewalt ein. Und nun machen wir genau das Selbe?
Das kann nicht sein und das finde ich, ist unverantwortlich.
Unser Ansehen in der Bevölkerung wird dadurch sehr geschwächt und immer mehr Medien wenden sich gegen Linksorientierte Gruppierungen. Auch die Partei DIE LINKE bekommt das immer wieder unter die Nase gerieben. Deswegen müssen wir das jetzt einstellen. Wir brauchen eine Starke Linke im Bundestag und in der Zukünftigen Regierung / oder Opposition.
Deswegen sage ich, stellt die Gewalt ein und macht eure Demos friedlich. Lasst die Faschos doch machen, aber haltet eure Gruppierungen in Ehren.
Links zu sein bedeutet nicht nur Antifaschismus sondern auch Diplomatisch und Gut überlegt vorzugehen. OHNE GEWALT !

Die letzte Demos in Dresden diesen Monat, warschon einmal ein guter Anfang. Es war auch nicht ganz gewaltfrei verlaufen aber zumindest gab es keine so heftigen Zusammenstöße wie in der Vergangenheit.

Die Antifa hat mein vollstes Vertrauen und tiefstes Wohlwollen, macht weiter so und erkämpft euch euren Weg mit Diplomatie und Politischer Überlegung und Debatten.

Mit freundlichen Grüßen
Solid Schmalkalden
"Die Einheit Deutschlands kommt so gewiss, wie auf den heutigen Tag der morgige folgt.
Und wenn die Hochzeit zwischen Ost - und Westdeutschland sein wird, werden wir, die DDR, als Bräutigam mit schönen Gaben kommen.
Wir werden mit vielen Volkseigenen Betrieben kommen, die uns die Mittel geben, dass Leben unserer Menschen zu verbessern.
Wir werden als ein schuldenfreier Teil Deutschlands kommen.
Ich werfe die Frage auf :
Und ihr, als Braut, was bringt ihr? - den Buckel voller Schulden?
Aber wir heiraten euch trotzdem, weil wir euch lieben!"









Otto Buchwitz auf dem IV. Parteitag der SED 1956

Freitag, 12. Februar 2010

Ein Zitat von Günther Grass 1990

"Die zu erwartende Verelendung weiter Bevölkerungsschichten in der Sowjetunion und in Polen wird mit Nationalismus verwischten Hass zeitigen. Trotz scheinbar günstiger Bedingungen droht innerhalb der Bevölkerung der DDR die anfängliche Erwartung auf das Wunderding DM in Enttäuschung umzuschlagen. Sprunghaft steigende Arbeitslosenzahlen, das arrogante, besserwisserische Auftreten der westdeutschen Herren im Kommandostil, die absehbare Perspektive, wieder die Angeschmierten, die ewigen Verlierer, ja, nun auch noch die Versager zu sein, könnte Hass keimen lassen, nicht frei von Selbsthass. Nach dem Zusammenbruch der kommunistischen Zwangsherrschaft und Mangelwirtschaft stehen nun das kapitalistische System und dessen Ideologie, die rigorose Marktwirtschaft und die Macht der Banken , auf dem Prüfstand. In der DDR mehren sich (vier Wochen nach der Einführung der DM) die Katastrophenmeldungen. Heute die Arbeitsministerin Hildebrandt, die vom Zusammenbruch der Wirtschaft sprach und von der zunehmenden Abwanderung qualifizierter junger Arbeiter und Lehrlinge in den Westen; alles Tatsachen, die ich prognostiziert habe und die, indem sie sich nun bestätigen, nicht fröhlich stimmen."








Wie schon direkt zur Wendezeit vorausgesagt, ist der PROZESS der Wiedervereinigung mit enormen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Belastungen verbunden, die auch in 20 Jahren noch nicht abgeschlossen sein werden. Trotzdem kann Deutschland etwas für eine schnelle Überwindung des Ost - Westgradiententun:

Rücksicht, Reue, Toleranz sind die Richtlinien für ein wiklich geeintes Deutschland.







WEITERE INFORMATIONEN UNTER:


http://solid-schmalkalden.jimdo.com/unsere-projekte/