Donnerstag, 25. Februar 2010

Kann man Gewalt mit Gewalt bekämpfen?

Antifaschismus ist eine gute Sache und findet Jährlich neue Anhänger. Die Demos werden immer größer und die Menge immer Lauter. Doch es vergeht keine Demo, bei der es keine Schlägereien mit Neos gibt oder wo es mal keine Zusammenstöße mit der Polizei gibt. Muss das sein ?

Es ist einfach eine Katastrophe. In der heutigen Zeit versuchen die Rechtsradikalen wo sie nur können Anhänger zu finden und die Braune Masse wird immer größer in Deutschland. Doch es gibt auch Gegenpole. Einmal die verschieden Parteien wie SPD und DIE LINKE und dann gibt es noch die Antifa.
Diese zusammen Organisieren Gegendemos die immer mehr besucht und vom Volk Unterstützt werden. Eine gute Sache, eine wichtige Sache.
Doch schon von Anfang an verlief keine Gegendemo friedlich. Vor allem die Demos der Antifa. Es gab immer wieder Massenschlägereien, Steinewerfen, Flaschenwerfen und heftige Zusammenstöße mit der Polizei und das nicht nur auf Demos der Antifa.
Wir, Die Linke, und die Antifa setzen uns gegen die Neos und deren Hang nach Gewalt ein. Und nun machen wir genau das Selbe?
Das kann nicht sein und das finde ich, ist unverantwortlich.
Unser Ansehen in der Bevölkerung wird dadurch sehr geschwächt und immer mehr Medien wenden sich gegen Linksorientierte Gruppierungen. Auch die Partei DIE LINKE bekommt das immer wieder unter die Nase gerieben. Deswegen müssen wir das jetzt einstellen. Wir brauchen eine Starke Linke im Bundestag und in der Zukünftigen Regierung / oder Opposition.
Deswegen sage ich, stellt die Gewalt ein und macht eure Demos friedlich. Lasst die Faschos doch machen, aber haltet eure Gruppierungen in Ehren.
Links zu sein bedeutet nicht nur Antifaschismus sondern auch Diplomatisch und Gut überlegt vorzugehen. OHNE GEWALT !

Die letzte Demos in Dresden diesen Monat, warschon einmal ein guter Anfang. Es war auch nicht ganz gewaltfrei verlaufen aber zumindest gab es keine so heftigen Zusammenstöße wie in der Vergangenheit.

Die Antifa hat mein vollstes Vertrauen und tiefstes Wohlwollen, macht weiter so und erkämpft euch euren Weg mit Diplomatie und Politischer Überlegung und Debatten.

Mit freundlichen Grüßen
Solid Schmalkalden
"Die Einheit Deutschlands kommt so gewiss, wie auf den heutigen Tag der morgige folgt.
Und wenn die Hochzeit zwischen Ost - und Westdeutschland sein wird, werden wir, die DDR, als Bräutigam mit schönen Gaben kommen.
Wir werden mit vielen Volkseigenen Betrieben kommen, die uns die Mittel geben, dass Leben unserer Menschen zu verbessern.
Wir werden als ein schuldenfreier Teil Deutschlands kommen.
Ich werfe die Frage auf :
Und ihr, als Braut, was bringt ihr? - den Buckel voller Schulden?
Aber wir heiraten euch trotzdem, weil wir euch lieben!"









Otto Buchwitz auf dem IV. Parteitag der SED 1956

Freitag, 12. Februar 2010

Ein Zitat von Günther Grass 1990

"Die zu erwartende Verelendung weiter Bevölkerungsschichten in der Sowjetunion und in Polen wird mit Nationalismus verwischten Hass zeitigen. Trotz scheinbar günstiger Bedingungen droht innerhalb der Bevölkerung der DDR die anfängliche Erwartung auf das Wunderding DM in Enttäuschung umzuschlagen. Sprunghaft steigende Arbeitslosenzahlen, das arrogante, besserwisserische Auftreten der westdeutschen Herren im Kommandostil, die absehbare Perspektive, wieder die Angeschmierten, die ewigen Verlierer, ja, nun auch noch die Versager zu sein, könnte Hass keimen lassen, nicht frei von Selbsthass. Nach dem Zusammenbruch der kommunistischen Zwangsherrschaft und Mangelwirtschaft stehen nun das kapitalistische System und dessen Ideologie, die rigorose Marktwirtschaft und die Macht der Banken , auf dem Prüfstand. In der DDR mehren sich (vier Wochen nach der Einführung der DM) die Katastrophenmeldungen. Heute die Arbeitsministerin Hildebrandt, die vom Zusammenbruch der Wirtschaft sprach und von der zunehmenden Abwanderung qualifizierter junger Arbeiter und Lehrlinge in den Westen; alles Tatsachen, die ich prognostiziert habe und die, indem sie sich nun bestätigen, nicht fröhlich stimmen."








Wie schon direkt zur Wendezeit vorausgesagt, ist der PROZESS der Wiedervereinigung mit enormen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Belastungen verbunden, die auch in 20 Jahren noch nicht abgeschlossen sein werden. Trotzdem kann Deutschland etwas für eine schnelle Überwindung des Ost - Westgradiententun:

Rücksicht, Reue, Toleranz sind die Richtlinien für ein wiklich geeintes Deutschland.







WEITERE INFORMATIONEN UNTER:


http://solid-schmalkalden.jimdo.com/unsere-projekte/